

Schlaganfall Rehabilitation: Wie Bobath und PNF Bewegung neu aufbauen
Bewegung nach einem Schlaganfall verstehen
Nach einem Schlaganfall verändert sich das Zusammenspiel von Nervensystem und Muskulatur. Bewegungen, die zuvor automatisch funktionierten, werden plötzlich anstrengend, unkoordiniert oder teilweise unmöglich. Ziel der physiotherapeutischen Rehabilitation ist nicht ausschließlich Kraftaufbau, sondern die Reorganisation von Bewegungsabläufen im zentralen Nervensystem.
Bobath und PNF gehören zu den etablierten neurologischen Behandlungskonzepten, die darauf abzielen, Bewegungsfähigkeit strukturiert zurückzuführen, anstatt nur Symptome zu behandeln.
Warum Bobath und PNF im neurologischen Aufbau wirksam sind
Beide Konzepte setzen an der Steuerung der Bewegung an – nicht nur an der Muskulatur. Das bedeutet: Das Gehirn wird aktiviert, Bewegungen erneut zu planen, zu kontrollieren und fließend umzusetzen.
Bobath:
orientiert sich an individuellen Bewegungsressourcen
nutzt gezielte Anbahnung von Bewegungssequenzen
reduziert kompensatorische Fehlhaltungen
PNF:
arbeitet mit klaren Bewegungsrichtungen in Funktionsmustern
verbessert Muskelkoordination über sensorische Stimuli
fördert Bewegungssymmetrie und Raumerkennung
Damit entsteht ein Zugang, der Bewegung nicht „erzwingt“, sondern neu organisiert.
Wichtige Ziele der Rehabilitation nach Schlaganfall
Nach einem Schlaganfall steht nicht Geschwindigkeit im Vordergrund, sondern Präzision, Sicherheit und Wiedererlernen.
Therapieziele:
Verbesserung von Gleichgewicht und Haltungskontrolle
Anbahnung natürlicher Bewegungsmuster im Alltag
Verminderung einseitiger Belastung oder Vernachlässigung
Schulung von Arm- und Beinaktivität im funktionellen Kontext
Sensibilisierung für Raum, Körper und Bewegung
Fortschritt entsteht nicht durch maximale Wiederholung, sondern durch gezielte Aktivierung zum richtigen Zeitpunkt.
Wie der Aufbau in der Praxis gestaltet wird
In der Rehabilitation bei Physio Rheinpark Düsseldorf wird zunächst erfasst, welche Bewegungen noch möglich sind und wo die Steuerung blockiert.
Darauf basierend erfolgt die Behandlung in klaren, nachvollziehbaren Schritten.
Typische Inhalte:
Lagerung und Handling zur Beruhigung des Muskeltonus
geführte Bewegungsabläufe zur Strukturierung von Gang- oder Greifbewegung
Übergänge wie Sitzen zu Stehen für Alltagssicherheit
sensorische Unterstützung zur Verbesserung von Wahrnehmung und Koordination
Dabei wird nicht nur eine Bewegung ausgeführt, sondern verstanden, gespürt und wieder abrufbar gemacht.
Alltag als Teil der Rehabilitation
Ein zentraler Aspekt der neurologischen Physiotherapie ist, dass Übungen nicht losgelöst vom Alltag stattfinden. Bewegungen werden in Kontext gesetzt:
Aufstehen und Umsitzen
Greifen und Loslassen von Gegenständen
sichere Gewichtsverlagerung im Raum
Schritte und Richtungswechsel
So entsteht Bewegungsfähigkeit, die nicht nur im Therapieraum funktioniert, sondern im täglichen Leben Anwendung findet.
Rolle des Nervensystems in der Erholung
Nach einem Schlaganfall zeigt das Gehirn hohe Anpassungsfähigkeit.
Gezielte Stimulation hilft, Areale zu aktivieren, die Bewegung neu koordinieren. Bobath und PNF nutzen diese plastischen Fähigkeiten ohne Überlastung.
Dabei gilt:
zu hoher Druck verstärkt Fehlmuster
zu wenig Aktivität verhindert Fortschritt
Die Balance zwischen Förderung und Schutz bestimmt den Erfolg.
Wann Therapie notwendig ist
Neurologische Nachbehandlung ist sinnvoll, wenn:
Bewegungen unsicher oder asymmetrisch bleiben
der Arm weiterhin vernachlässigt wird
Gehfähigkeit instabil wirkt
Tonus (Spastik oder Spannung) Alltag erschwert
Feinmotorik verloren gegangen ist
Ziel ist nicht nur Rückkehr zu Bewegungsfunktion, sondern Sicherheit, Selbstständigkeit und Orientierung im Körper.
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